samstag

09.02.2019, 20.30

Christoph Grab's Reflections & Guests - New Monk

Christoph Grab's Reflections & Guests

New Monk

«When you’re swinging, swing some more!» Thelonious Monk
So hat man die magische Musik des Pianoforte-Maestros und Jazzvisionärs Thelonious Monk (1917-1982) noch nie gehört!

Das Trio des Alt- und Tenorsaxophonisten Christoph Grab rückt sowohl ein sehr bekanntes Stück wie die romantische Ballade «Round Midnight» als auch die obskure Hürdenlauf-Nummer «Gallop’s Gallop» in ein neues Licht. Monk wird von Grab & Co. nicht als Klamaukbruder missverstanden, sondern als genialer Melodiker und als Vermittler zwischen Tradition und Moderne gewürdigt.
Die Stücke werden mit Ausnahme der Fragmentierung von «Ask Me Now» nicht zerpflückt oder zerstückelt. Durch den Verzicht auf ein Harmonieinstrument sowie ein paar wenige sorgfältige Umdeutungen (z.B. Tempobeschleunigung oder Wechsel der Taktart) wird die Aufmerksamkeit der Zuhörer zusätzlich aktiviert: Die Musik lässt geniesserisches Zurücklehnen und Zungenschnalzen durchaus zu, aber die Ohren sollte man stets spitzen.
Die lust- und kunstvolle Musizierweise des Trios ist geprägt durch Emphase und Empathie und entwickelt sehr oft einen unheimlich mitreissenden Swing-Drive. Wie wichtig Monk ein exuberantes Swing-Feeling war, belegen nicht nur einige seiner Verlautbarungen: In Monks OEuvre stösst man nicht nicht zufälligerweise am Laufmeter auf atemberaubende Swing-Passagen.

Christoph Grab, saxes | Lukas Traxel, bass | Pius Baschnagel, drums
Guests:
Andreas Tschopp, trombone | Lukas Thöni, trompete

www.christophgrab.com

Eintritt Fr. 25.– | 20.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb ab 19.30 Uhr

mittwoch

13.02.2019, 20.30

Suisse Diagonales Jazz 2019 - Shane Quartet  &  Nolan Quinn Quintet
Suisse Diagonales Jazz 2019 - Shane Quartet  &  Nolan Quinn Quintet

Suisse Diagonales Jazz 2019

Shane Quartet & Nolan Quinn Quintet

Doppelkonzert im Rahmen des SUISSE DIAGONALES JAZZ 2019. Zehn junge aufstrebende Schweizer Bands erhalten durch Suisse Diagonales Jazz 2019 die Möglichkeit, vom 12. Januar bis 17. Februar in Clubs ausserhalb ihrer Herkunftsregion zu spielen.

Ein beachtliches Niveau ist Voraussetzung um als Band für das Festivalprogramm berücksichtigt zu werden. Die Bands, so unterschiedlich sie auch klingen, verfügen alle über musikalische Eigenständigkeit, Innovationsfreude, Bühnenerfahrung und professionelles Handwerk. Das Netzwerk und das Veranstalter-Know-how von Suisse Diagonales sollen den Bands zu nationalem und später hoffentlich auch internationalem Durchbruch in der Jazzszene verhelfen.
www.diagonales.ch

Shane Quartet
Michael Gilsenan (ts) | Gabriel Wenger (ts) | Erémie Krüttli (b) | Philipp Leibundgut (dr)
Zwei Tenorsaxophone, Kontrabass und Schlagzeug verleihen dem Quartett seinen ganz eigenen, lebendigen Charakter. Obwohl sich das Shane Quartet an die Jazztradition anlehnt, lässt es sich in keine Schublade stecken und kommt mit einer breiten Palette musikalischer Bilder und Eindrücke daher.
www.shanequartet.ch

Nolan Quinn Quintet
Nolan Quinn (tp) | Max Treutner (ts) | Oliver Illi (p) / Simon Quinn (b) | Giacomo Reggiani (dr)
Der Trompeter Nolan Quinn beschwört auf seinem neuen Album eine zeitlose Vergangenheit und lässt in seinem Schaffen ein ausgeprägtes melodisches Flair erkennen. «Moanin’», «Wailin’», «Cookin’» und jetzt eben «Soothin’». Der Titel ist Programm.
www.nolanquinn.ch

Eine Co-Veranstaltung von KiK und LIVE

Eintritt Fr. 25.– | 20.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb ab 19.30 Uhr

donnerstag

14.2.2019, 20.00

samstag

16.2.2019, 20.00

sonntag

17.2.2019, 17.00

Rosenholz - Tragikomödie in vier Akten (CH-Dialekt) von Katharina Nimanaij

Rosenholz

Tragikomödie in vier Akten (CH-Dialekt) von Katharina Nimanaij

Der Eine liebt das An- und Beständige, der Andere kann ohne abrupte Wechsel nicht sein. So ergeben sich beim Wunsch nach einer neuen Wende schwierige Situationen für beide. Es ist zum Lachen, Weinen, Trauern – Leben eben. Mit René De Vettori und Bernhard Wolfer.

Oskar und Johannes könnten nicht gegensätzlicher sein. Und doch leben sie seit 25 Jahren in einer Beziehung. Natürlich reiben sie sich nicht selten aneinander auf. Und doch scheint es, dass sie einander richtig gehend brauchen. Ungewöhnliche Wendungen geschehen, als Oskar begehrt aus dem gemeinsamen Geschäft auszusteigen. Sein Berufswunsch – er möchte Bestatter werden - bringt das Beziehungsgerüst ganz schön ins Wanken. Durch zahlreiche Auseinandersetzungen kommen sich die beiden am Ende immer näher. Jeder lernt die Macken des anderen zu akzeptieren und teils sogar zu schätzen. Doch dann geschieht das Unbegreifliche.
Das Stück lässt niemanden kalt, geht es doch um Leben und Sterben. Auch um eine Beziehung mit vielen Stolpersteinen. Ob man will oder nicht, man lacht über Dinge, über die man sonst nicht lachen würde.

Eintritt Fr. 25.– | 20.– mit Legi oder AHV-Berechtigte
Türöffnung | Barbetrieb ein Stunde vor Beginn

Veranstalter: Theaterwerkstatt Digg&Dagg Reservieren

freitag

15.02.2019, 20.30

Floriana Sommerauer: Das Jagdgewehr - Nach einer Erzählung des japanischen Autors Yasushi Inoue

Floriana Sommerauer: Das Jagdgewehr

Nach einer Erzählung des japanischen Autors Yasushi Inoue

Floriana Sommerauer ist in Schaffhausen aufgewachsen und lebt seit vielen Jahren in Norddeutschland.
Leise, sparsam und behutsam spielt sie die drei Figuren ihres Solostücks.

Ein Schriftsteller sieht einen Jäger allein durch das Gebirge ziehen. Fasziniert vom Jagdgewehr auf dessen "wunderlich einsam wirkendem Rücken", schreibt er ein Gedicht "Das Jagdgewehr" und veröffentlicht es. Der Jäger liest das Gedicht, erkennt sich in den Zeilen wieder und schickt dem Dichter die Abschiedsbriefe dreier Frauen, die sein Leben bestimmten: seiner Ehefrau, seiner Geliebten und deren Tochter. Jeder Brief schildert aus einer anderen Perspektive die Geschichte einer Liebe, die zum Sinnbild großer Einsamkeit wird.

Yasushi Inoue, der 1907 geborene Meister der japanischen Literatur, starb 1991 in Tokio. Er ist der im deutschsprachigen Raum meistgelesene japanische Autor. Sein Werk wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet.
Vor allem «Das Jagdgewehr», diese Geschichte einer Liebe, die in Wirklichkeit die Geschichte der Einsamkeit ist, wurde weltweit berühmt.

Eintritt Fr. 30.– | 20.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb ab 20.00 Uhr
Dauer ca. 80 Minuten | ohne Pause

samstag

23.2.2019, 20.00

sonntag

24.2.2019, 18.00

bones - bollwerk - Andrea Boll

bones

bollwerk - Andrea Boll

Wie steht der Mensch so ganz ohne Fleisch da? bones geht ans Eingemachte und dringt tänzerisch bis zu den Knochen vor. Auf diesem Trip wird getrennt, gemischt und transformiert, Körperidentitäten nehmen neue Formen an.

Angelangt bei der Substanz des Menschen, dringen existenzielle Fragen an die Oberfläche. An der Schwelle zur vierten industriellen Revolution ist die Menschheit wiederum im Begriff sich zu wandeln. Werden wir eines Tages aufstehen, den Schrank öffnen und uns überlegen, welchen Körper wir heute ausführen möchten?

In dem Stück bones, mit unseren Knochen als Zeitzeugen, stöbern Andrea Boll, Ivan Blagajcevic und Elina Müller Meyer in der Vergangenheit, der Gegenwart und in möglichen Zukunftsszenarien herum, wagen eine skeptisch-skurril-spekulativ und emotionale Bestandsaufnahme der menschlichen Evolution und arbeiten sich lustvoll und aus verschiedenen Perspektiven in das menschliche Fahrgestell hinein. Aus Fleisch und Blut, bis zu den Knochen quasi.

Credits:
ANDREA BOLL: 
Künstl. Leitung, Choreografie & Tanz | IVAN BLAGAJCEVIC: Choreografie & Tanz | ELINA MÜLLER MEYER: Choreografie & Tanz | ROMAN GLASER, FABIEN SEVILLA: Musik | FLAVIA HORAT: Bühnenbild | SABINA HEXSPOOR: Kostüme | NICOLE FRIEDMAN - tanztotal: Produktionsleitung | FABRIKTHEATER - Rote Fabrik Zürich:
 Koproduktion | ENTR’ACT: intern. Diffusion | SÜDPOL LUZERN, DANSOMÈTRE VEVEY: Probenresidenzen

unterstützt von: Kultur Stadt Zürich, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Kanton Schaffhausen, Ernst Göhner Stiftung, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Migros Kulturprozent, Sophie und Karl Binding Stiftung, Société Suisse des Auteurs

über bollwerk
bollwerk wurde 2008 von Andrea Boll in Amsterdam gegründet und ist seit 2014 in Zürich ansässig

bollwerk lässt Stücke und Initiativen entstehen, die sich mit dem Zeitgeist und der sich wandelnden Gesellschaft auseinandersetzen. Dabei entsteht ein intensives, nach kohärenten Konzepten und Raummustern geordnetes, physisches Statement. bollwerk tanzt auf der Bühne in der Natur, im öffentlichen Raum und auf der Leinwand. In diesen Räumen erforscht, erschliesst und konzipiert Andrea Boll zusammen mit Künstlerkollegen bewegende und herausfordernde Choreografien.

bollwerk-andreaboll.com

Eintritt Fr. 30.– | 20.– mit Legi
Türöffnung und Barbetrieb ab 19.45 am Samstag, ab 17.45 am Sonntag

Veranstalter: bollwerk Reservieren

freitag

01.03.2019, 20.30

Glauser Quintett: Gotthard - Suff, Puff und ein schlimmes Geheimnis - Musiktheater

Glauser Quintett: Gotthard

Suff, Puff und ein schlimmes Geheimnis - Musiktheater

Ein literarisches Konzert mit Musik von Daniel R. Schneider nach der Novelle von Zora del Buono.
Literatur trifft Musik. Musik trifft Literatur. Beides verschmilzt zu einer neuen Erzählform.

Abgründig und komisch, sinnlich und raffiniert erzählt die Novelle von den Arbeitern am Gotthardbasistunnel, von einer buchstäblich heißen Arbeitsatmosphäre und einer Leiche im Keller. Fritz Bergundthal, Eisenbahn-Fan aus Berlin und gepflegter, fünfzigjähriger Junggeselle, ist zum Gotthardtunnel ins Tessin gereist, um ein paar spektakuläre Fotos schöner Lokomotiven zu machen. Aber im Laufe eines einzigen Tages wird er immer tiefer verstrickt in die freundschaftlich-familiären und erotischen Verwicklungen der Arbeiter rund um die Baustelle des Gotthardbasistunnels.

«...Das Wunderbare an dem Abend nun aber ist: Alles wirkt dennoch erstaunlich leicht. Das hängt zusammen mit dem Witz, den der Text versprüht. Vor allem aber mit dem Glauser-Quintett – hier als Quartett auftretend: Markus Keller als Sprecher, Daniel R. Schneider als Komponist und Saitenspieler, Martin Schumacher als Holzbläser und Akkordeonist, Fredi Flükiger als Schlagzeuger. Die Textvorlage ist wie geschaffen für eine Musikalisierung: Lokomotiven dringen mit gleichmässigen Geräuschen in den Gotthardtunnel ein, die Musiker nutzen die Chance zu minimalistisch-motorischen Klangtexturen.» Christoph Merki, Tagesanzeiger

Eintritt Fr. 30.– | 20.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb ab 20.00 Uhr
Dauer ca. 90 Minuten | ohne Pause

freitag

08.03.2019, 20.30

«Das Leben ist gut» von Alex Capus - Theaterabend mit Alexandre Pelichet

«Das Leben ist gut» von Alex Capus

Theaterabend mit Alexandre Pelichet

Die Haberhaus Bühne wird zur Sevilla Bar, das Publikum zu Barbesucherinnen und Barbesuchern. Gemeinsam feiern wir das Leben und die Liebe. Der autobiographische Bestseller-Roman des Schweizer Autors und Barbetreibers Alex Capus wird in Szene gesetzt.

Alexandre Pelichet übernimmt die Rolle des Ich-Erzählers Max, der mit einer ungewöhnlichen Beobachtungsgabe seine Mitmenschen und seine Umwelt wahrnimmt. Mit leiser Kritik an der schnelllebigen Gesellschaft, mit Sympathie für die unauffälligen Menschen und dem Augenmerk auf der Poesie des Einfachen findet der Erzähler das Glück im Alltäglichen.

Barkeeper Max, der in seinem kleinstädtischen Umfeld lebt und sich an der Reichhaltigkeit seines Mikrokosmos erfreut, während andere ihr Glück in der Ferne suchen, strahlt eine grosse Wärme aus. Mit einer schlichten, aber pointierten Sprache beschreibt Capus sehr lust- und liebevoll die Welt eines Menschen, der zu Hause blieb, um die Welt zu sehen. Diese einfache, warme Stimmung, dieses Geer- det-Sein finde ich grossartig. The simple things – Joe Cocker hätte seine Freude...

Eintritt Fr. 30.– | 20.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb ab 20.00 Uhr
Dauer ca. 80 Min | ohne Pause

sonntag

17.03.2019, 14.00

Martha und die Seeräuberpiraten - Schauspiel, Puppen und Live-Musik | ab 5 Jahren

Martha und die Seeräuberpiraten

Schauspiel, Puppen und Live-Musik | ab 5 Jahren

Martha und ihre Mannschaft wagen sich zum ersten Mal aufs Meer. «Mir si Pirate u sägle gäge Tod...« singen sie.
Sie sind bereit für den Kampf gegen verfeindete Piraten oder all die Turbulenzen, die an jeder Welle zu finden sind.

Doch nach anfänglicher Begeisterung setzt schnell die Flaute ein: Kein Sturm, kein Feind, keine Beute und auf dem Tisch nur Zwieback. «Zwieback, Wasser, Döribohne das hanget üs - us beidne Ohre» Schafft es Martha als Kapitänin ihre Mannschaft immer wieder zu motivieren? Oder entscheiden sich die Seeräuberpiraten für eine Meuterei? Und dann taucht ein feindliches Schiff am Horizont auf...
«Martha und die Seeräuberpiraten» ist der zweite Teil einer Trilogie, rund um den Drang nach Freiheit, wildem Leben und das Älterwerden.

www.theatermax.org

Eintritt Fr. 15.– für alle
Türöffnung 13.45 Uhr
Dauer ca. 60 Min. | in Mundart

dienstag

19.03.2019, 19.00

Gemeinsam für starke Frauen, gemeinsam für eine gerechte Welt - Autorinnenlesung mit Samira Marty, Ethnologin

Gemeinsam für starke Frauen, gemeinsam für eine gerechte Welt

Autorinnenlesung mit Samira Marty, Ethnologin

Zum 50. Jubiläum von Brot für alle | Fastenopfer liest die Ethnologin Samira Marty aus ihrem Buch «Das weibliche Gesicht des Widerstands». Historische Einleitung durch Tildy Hanhart.

Guatemala gehört zu den wenigen Ländern Lateinamerikas, in denen die indigene Bevölkerung (Maya u.a. Völker) zwar die Mehrheit ausmacht, aber politisch und sozial marginalisiert ist. Die indigene Bevölkerung blieb auch nach dem Rückzug von Spanien 1821 als Kolonialmacht unterdrückt. 1944 begann eine "Frühlingsdekade", bei der die Plantagen des Bananenmultis United Fruit zum Steuerwert enteignet wurden. Es folgten danach Militärinterventionen und ein langjähriger Bürgerkrieg. In den 1980er Jahren floh die Bevölkerung vor den Überfällen und Massakern in die Wälder oder nach Südmexiko (Chiapas). Zu einem Friedensabkommen kam es erst 1996.

Samira Marty, geboren 1989 in Zürich, aufgewachsen in Gächlingen, studiert Ethnologie an den Universitäten Basel und Lund (Schweden) sowie am Hochschulinstitut für Internationale Beziehungen und Entwicklung in Genf. Sie arbeitet an ihrer Promotion an der Universität Oslo zur politischen Krise in Nicaragua. Im Rahmen ihrer Forschungen verbrachte sie 2015 zweieinhalb Monate in Guatemala und analysierte im engen Kontakt mit indigenen Frauen die erfahrene Gewalt und Unterdrückung.

Tildy Hanhart führt in die leidvolle Geschichte der mutigen Frauen ein. Die Theologin Julia Esquivel, die Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchú und die indigene Weberin und spätere Parlamentsabgeordnete Rosaliana Tuyue wurden Hoffnungsträgerinnen, mit denen Tildy Hanhart im Auftrag des HEKS zusammenarbeitete.

https://www.ref-sh.ch/bfa

Türöffnung | Bar: ab 18.30 Uhr
Eintritt frei | Kollekte

freitag

22.03.2019, 20.30

Ararat Quintet - Anatolien Fusion

Ararat Quintet

Anatolien Fusion

Die ungeraden Taktrhythmen der ethnischen Tonleitern aus Anatolien mischen sich mit jazzigen, funkigen Harmonien und Grooves in einer natürlichen, mitreissenden Art.

In den Kompositionen von Murat Cevik dominieren ungerade Taktarten, meist aufgebaut auf pulsierenden Ostinato-Figuren, über denen harmonisch engmaschige Klangteppiche gewebt werden, manchmal gesteigert zu ekstatischen Eruptionen an der Grenze der Tonalität.
Ararat ist ein Berg im Osten von Anatolien. Ein Berg, der Ort für mythologische Geschichten und ein Treffpunkt von verschiedenen Kulturen war und bis heute ist.

Line-up:
Murat Cevik Flöten, Kompoisitionen
Philipp Hillebrand, Bassklarinette
Simon Schwaninger, Klavier
Guillermo Ramos, E-Bass
Thomas Sonderegger, Drums

www.araratquintet.ch

Eintritt Fr. 25.– | 20.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb ab 19.30 Uhr

donnerstag

28.03.2019, 20.30

MoonMot - Contemporary European Jazz

MoonMot

Contemporary European Jazz

MoonMot ist ein Sextett mit MusikerInnen aus der Schweiz und Grossbritannien. Alle sechs repräsentieren eine junge Generation von improvisierenden Musikern, die ihre eigene Stimme in zahllosen Auftritten auf der ganzen Welt geschärft haben.

In der Frontline stehen die beiden Londoner Saxophonistinnen Cath Roberts und Dee Byrne neben dem Schweizer Posaunisten Simon Petermann, die Rhythm Section besteht aus Tastenmann Oli Kuster aus Bern, Bassist Seth Bennett aus Schottland und Drummer Johnny Hunter aus Manchester. Zu den musikalischen Stilmitteln von MoonMot gehören unter anderem die drei Gegensatzpaare Komposition/Improvisation, akustische und elektronische Klänge, und gerade und ungerade Taktarten. Diesen Gegensätzen begegnen die Musikerinnen und Musiker mit einer Offenheit, die sowohl die Tradition der Jazzmusik wie auch die aktuellen Entwicklungen in anderen Musikstilen stets im Blick hat.

moth.simonpetermann.ch

Eintritt Fr. 25.– | 20.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb ab 19.30 Uhr

freitag

29.03.2019, 19.30

Der Jakobsweg - losfahren und erwartet werden - Multivisionsshow mit Helmut Schuller

Der Jakobsweg - losfahren und erwartet werden

Multivisionsshow mit Helmut Schuller

Als Helmut Schuller mit einer schweren Diagnose konfrontiert wird, fasst er den Entschluss, sein Leben zu ändern. Statt Tabletten oder operativen Eingriffen entscheidet er sich, seine Ernährungsweise radikal umzustellen und verordnet sich tägliche Bewegung mit dem Fahrrad.

Nach neun Jahren der Ungewissheit steht fest, was die Schulmediziner für unmöglich hielten: Anhand seiner Lebensphilosophie „Ernährung, Bewegung, Glaube“ hat sich der Patient selbst geheilt. Während der Zeit seiner Krankheit ist auch der Wunsch gereift, im Heiligen Jahr 2010 den Jakobsweg zu unternehmen. Voller Energie und neuer Lebenskraft pilgert der 67-Jährige schließlich mit dem Fahrrad von Weiden nach Santiago de Compostela und Fisterra, bis ans „Ende der Welt“. Mit seinem Live-Vortrag erzählt er seine Geschichte.

www.helmut-schuller.de

Eintritt Fr. 27.–
Türöffnung | Barbetrieb ab 18.30 Uhr

freitag

05.04.2019, 20.30

Bühne Cipolla: Michael Kohlhaas - Figurentheater für Erwachsene mit Livemusik nach der Novelle von Heinrich von Kleist

Bühne Cipolla: Michael Kohlhaas

Figurentheater für Erwachsene mit Livemusik nach der Novelle von Heinrich von Kleist

Mit dem Schauspieler und Regisseur Sebastian Kautz (auch bekannt als Maskenspieler bei Familie Flöz) sowie dem Musiker und Komponisten Gero John

Seit Jahren begeistert Bühne Cipolla deutschlandweit das Publikum mit ihrem expressiven und poetischen Figurentheater für Erwachsene mit Livemusik. Anlass für Theaterzeit Bremen, mit den beiden in der Hansestadt ansässigen Künstlern, dem Schauspieler, Regisseur und Puppenspieler Sebastian Kautz und dem Musiker und Komponisten Gero John, über diese Erfolgsgeschichte zu sprechen. (Das Interview erschien ausschnittsweise in der Theaterzeit April 2016.)

Der Geschäftsmann Michael Kohlhaas wird Opfer herrschaftlicher Willkür und setzt sich zur Wehr. Als er immer wieder an korrupter Justiz und intriganter Vetternwirtschaft scheitert, beginnt er einen Rachefeldzug gegen seine Feinde, eingebildete wie echte. Heinrich von Kleist zeichnet das Bild einer zwischen blindem politischem Aktionismus und kaltem Kalkül schwankenden hysterischen Gesellschaft.

www.buehnecipolla.de

Eintritt Fr. 35.– | 23.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb ab 20.00 Uhr

donnerstag

09.05.2019, 20.30

Kieran Goss & Annie Kinsella - Oh, the Starlings

Kieran Goss & Annie Kinsella

Oh, the Starlings

Der bekannte irische Singer-Songwriter Kieran Goss und die Sängerin Annie Kinsella präsentieren ihr erstes Duo-Album ´Oh, the Starlings’ auf ihrer Europatour, die sie auch, zum zweiten Mal, nach Schaffhausen führt.
«Kieran Goss is one of Ireland´s national treasures.» Irish Times

Kieran Goss gilt seit langem als einer der besten Songwriter Irlands. In seiner Heimat ist er eine Institution und tritt in den größten Theatern und Konzerthallen Irlands auf.
Bereits auf vergangenen Tourneen wurde er auf der Bühne von Sängerin und Künstlerin Annie Kinsella begleitet. Zusammen verzauberten sie das Publikum und erhielten europaweit Lobeshymnen.
Diese gemeinsamen Auftritte veranlasste die beiden, erstmals gemeinsam ein Album aufzunehmen. Songs, Geschichten und Harmonien entführen das Publikum in eine andere Welt. Die Musik kommt direkt aus dem Herz und geht direkt ins Herz.

Ein Konzert, das Sie zum Lachen und zum Weinen bringen wird.
Ein Konzert, das Sie mit seiner ehrlichen Schönheit bewegen wird.
Ein Konzert, das Sie nicht verpassen sollten.

«Beide sind unabhängig voneinander talentierte Sänger, aber wenn sie zusammen singen, wird das Publikum erst recht verzaubert… Die Harmonien, die Chemie… einfach aussergewöhnlich.» Time Out Magazine

www.kierangoss.com | www.anniekinsella.ie

Eintritt Fr. 35.– | 25.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb ab 19.30 Uhr