samstag

01.02.2020, 20.30

Christoph Grab's REFLECTIONS - CD Taufe «Live at Haberhaus»

Christoph Grab's REFLECTIONS

CD Taufe «Live at Haberhaus»

Auch beim zweiten Album - ein Live-Mitschnitt vom letzten Konzert im Haberhaus - steht wieder der kritisch-kreative Dialog mit der Musik von Thelonious Monk und die Konfrontation dieser Musik mit zeitgenössischen Improvisatoren im Zentrum.

Nach meinem ersten, 2017 erschienenen REFLECTIONS-Album und unzähligen Konzerten, hatte ich Lust die Trio-Formation um zwei Bläser zu erweitern und dafür neue Musik zu arrangieren. Die Basis bleibt die Musik des Jazz-Visionärs Thelonious Monk, einem der originellsten und inspirierendsten Komponisten des Jazz, der es verstanden hat, Tradition und Moderne zu verbinden.

Ich lasse Monks Kompositionen in meinen Arrangements in ganz neuem Licht erscheinen, ohne dabei ihre Einfachheit aufs Spiel zu setzen und schaffe gleichzeitig ganz neue "Vehikel", die die Grundlage für die Improvisationen der Band bilden.
Der Kern meines REFLECTIONS-Projektes war von Anfang an der kritisch-kreative Dialog mit der Musik von Thelonious Monk und die Konfrontation dieser Musik mit zeitgenössischen Improvisatoren, die mit ihrer persönlichen Sprache daraus wiederum an jedem Konzert Neues gestalten können.

Big Monk
Nach knapp zwanzig Konzerten mit dem Trio (mit Lukas Traxel am Bass und Pius Baschnagel am Schlagzeug) habe ich mit Lukas Thöni (Trompete) und Andreas Tschopp (Posaune) zwei Freunde engagiert, die in ihren Improvisationen ebenfalls einen grossen Bogen um handelsübliche Licks zu machen pflegen. In meinen Arrangements versuche ich die unorthodoxe Akkord- und Clustersprache Monks auf den 3-köpfigen Bläsersatz zu übertragen. Dabei übernehme ich weiterhin die Stücke Monks generell nicht 1:1, sondern gebe ihnen einen eigenen Dreh, der die Band inspirieren und aus Gewohntem führen soll. Mit all dem hoffe ich zeigen zu können, dass Neues und Unerhörtes auch auf der Basis von ikonischem Material aus der Jazzgeschichte entstehen kann.

Das neue Album ist live aufgenommen worden: Auch das ist ein bewusster Entscheid, um die Essenz dieser Musik - das Im-Moment-Erfinden, -Kommunizieren und -Gestalten auf der Bühne - einzufangen. Es erscheint auf meinem eigenen Label LAMENTO RECORDS.

Das neue Line-up: Lukas Thöni tp | Christoph Grab as/ts | Andreas Tschopp | Lukas Traxel b | Pius Baschnagel dr

www.christophgrab.ch

Eintritt Fr. 25.– | 20.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb ab 19.30 Uhr






freitag

14.02.2020, 20.30

Theater Ariane: Die rote Jungfrau - mit Rachel Matter und Mona Petri | Regie: Jordi Vilardaga

Theater Ariane: Die rote Jungfrau

mit Rachel Matter und Mona Petri | Regie: Jordi Vilardaga

«Eines Tages sah sich Aurora Rodríguez veranlasst, ihre Tochter Hildegard zu töten». So beginnt diese auf einem wahren Fall basierende Geschichte, in der Täterin und Opfer von Anfang an bekannt sind.

Mit den Mitteln des dokumentarischen Theaters wird die Geschichte zweier aussergewöhnlicher Frauen erzählt, die bei der Umsetzung ihres Traumes von einer besseren Welt an die Schranken gesellschaftlicher Konventionen stossen und letztendlich an ihren eigenen Ansprüchen scheitern. Eine spröde, aber atemlos spannende Geschichte zum Thema Emanzipation und Manipulation. Ein Stoff, der eine irritierende Aktualität aufweist.

Aurora beschliesst, ein Kind in die Welt zu setzen, das befähigt sein soll, die Menschheit – vor allem die Frauen – zu befreien. Dabei geht sie ganz rational vor: sucht einen Mann, der bereit ist, nach erfolgter Zeugung zu verschwinden. Sie findet ihn, wird schwanger, übersiedelt nach Madrid und bringt 1914 das Mädchen Hildegart zur Welt. Von Anfang an kümmert sie sich intensiv um seine Erziehung. Mit vierzehn Jahren macht Hildegart das Abitur, mit siebzehn schliesst sie das Studium der Rechte ab. Als aktive Sozialistin und Gewerkschafterin greift sie ins politische Leben ein, als entschiedene Verfechterin der Rechte der Frau kämpft sie in Vorträgen und Büchern für deren Gleichberechtigung. Als sie scheinbar daran ist, die hohen von ihrer Mutter in sie gesetzten Erwartungen zu erfüllen, kommt sie mit achtzehn Jahren durch deren Hand zu Tode.

Die Geschichte von Aurora und Hildegart Rodríguez ist historisch belegt. Gesicherte Fakten gibt es in grosser Anzahl. Der Fall wurde mehrfach und zu verschiedenen Zeiten dokumentarisch behandelt. Nicht zuletzt existieren mehr als ein Dutzend Bücher und Broschüren, sowie unzählige Zeitungsartikel von Hildegart selbst verfasst.

Jordi Vilardaga und die Schauspielerinnen Rachel Matter und Mona Petri gestalten in dieser Inszenierung aus authentischem Material, das sie über weite Strecken unverändert wiedergeben, eine fiktionale Kunstform.

www.theaterariane.ch

Eintritt Fr. 30.– | 20.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb 20.00 Uhr

donnerstag

20.02.2020, 20.30

Paykuna & Sepp - Rinakaruy - Auf der Walz
Paykuna & Sepp - Rinakaruy - Auf der Walz

Paykuna & Sepp

Rinakaruy - Auf der Walz

Manchmal passt es einfach! Das österreichische "Sepp"tett und die junge Schweizer Band „Paykuna" haben sich auf der herausfordernden Suche nach Spielplätzen gefunden und für diese Tournee die Kräfte vereint.

Beide Gruppen setzen Elemente der Folklore in einen zeitgenössischen Jazzkontext. Paykuna tut dies mit der traditionellen bolivianischen Musik, wohingegen Sepps Musik in Österreich, Tschechien, der Türkei und in Brasilien verwurzelt ist. Ausgeklügelte Kompositionen und Arrangements ziehen das Publikum durch die nostalgische Präsenz der Tradition in ihren Bann und beschreiten gleichzeitig einen weltoffenen und progressiven Pfad. Sepp und Paykuna sind im Februar und März 2020 „auf der Walz“ oder wie man auf Quechua dazu sagen würde: "Rinakaruy".

Paykuna
Erdig, verflochten, sich in die Tiefe rankend: So klingt die Musik Paykunas. Eine Symbiose zwischen volkstümlicher Musik Boliviens und moderner Jazzästhetik. Die vielschichtigen Arrangements Demian Cocas spiegeln die rhythmische Vielfalt und den melodischen Reichtum der Folklore wieder, lassen aber zugleich allen Bandmitgliedern Raum für Unvorhergesehenes. So erschaffen die sieben Musiker auditive Vulkanlandschaften der Anden, Regenwälder Amazoniens sowie Savannen des Gran Chaco und stossen die Pforte zu einer neuen Klangwelt auf. Selten hat Bolivien spannender geklungen.

Antoine Humberset (Flöte)
Mario Alonso (Altsaxophon, Bassflöte)
Nicolas Gurtner (Tenorsaxophon, Bassklarinette)
Balz Hürner (E-Gittarre)
Demian Coca (Klavier, Komposition)
Marius Meier (Bass)
Adrian Böckli (Schlagzeug)

www.paykuna.com


Sepp
ist ein Oktett, das 2017 vom Österreichischen Jazz-Klarinettisten Christopher Haritzer gegründet wurde. Es ist seinem Großvater, Josef Lackner ( vulgo Brandstätter ) aus Heiligenblut gewidmet. Dieser war Bergführer, Bergretter, Pionier in Sachen Lawinenschutz, Obmann mehrerer Vereine im Ort, Bauer, leidenschaftlicher Musiker und Familienvater mit Leib und Seele. Er zeigte seinem Enkel nicht nur die ersten Griffe auf der Klarinette, sondern wurde durch seine unerschrockene und aufgeschlossene Lebensweise zum großen Vorbild Christophers, welchem er musikalisch und menschlich immerzu Rückenwind gab. Sepp vertraute stets auf seinen Instinkt, schlug neue und nicht immer ungefährliche Wege ein, letztere etwa wenn es darum ging, seine Heimatgemeinde vor Lawinenkatastrophen zu schützen.
Dieser unerschrockenen Haltung setzt Christopher gemeinsam mit einem erlesenen KünstlerInnen-Kollektiv aus Brasilien, Tschechien, Deutschland und verschiedenen Regionen Österreichs ( inklusive türkischem Wurzelwerk ) nun ein Denkmal. Dabei machen sich die 8 MusikerInnen ebenfalls auf, neue Wege zu ergründen, indem sie ausschließlich Eigenkompositionen und Eigentexte zum Klingen bringen.

Victoria Pfeil (Sopransaxophon, Baritonsaxophon, Komposition)
Lothar Beyschlag (Trompete, Flügelhorn)
Tomáš Novák (Geige, Gesang, Komposition)
Martin Burk (Kontrabass)
Tobias Steinberger (Rahmentrommeln, Perkussion)
Mathias Eidenberger (Akustikgitarre)
Christopher Haritzer (Klarinette, Bassklarinette, Steirische Harmonika, Komposition, Konzept)

www.seppmusic.com

Eintritt Fr. 25.– | 20.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb ab 19.30 Uhr

freitag

28.02.2020, 20.30

Schertenlaib & Jegerlehner: Textur - Sehnsuchtsgroove und Texte ihrer selbst

Schertenlaib & Jegerlehner: Textur

Sehnsuchtsgroove und Texte ihrer selbst

Auch in ihrem vierten Programm arbeiten Schertenlaib + Jegerlehner mit der subversiven Kraft der Phantasie, pendeln schwankend zwischen höherem Blödsinn und der Tiefe des Raums.

Ordnung und Chaos, Innigkeit und leichtfüssiger Irrsinn, Weltallmusik und Klangteppich verdichten sich. Übrig bleibt die Suche nach Rhythmus, Poesie, Sinnlichkeit und Balance. Während Schertenlaib noch ganz bei sich ist und nach der Quadratur des Kreises sucht, schwadroniert Jegerlehner leichtfüssig entlang der Weltläufigkeit und verstrickt sich im Groove. Beide wissen: Es ist der beat, der bleibt.

www.schertenlaibundjegerlehner.ch

Eintritt Fr. 35.– | 23.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb 20.00 Uhr
Dauer ca. 105 Min. | inkl. Pause

donnerstag

05.03.2020, 20.30

freitag

06.03.2020, 20.30

sonntag

08.03.2020, 17.00

Judith Bach: Claire alleene - Aus lauter Lebenslust

Judith Bach: Claire alleene

Aus lauter Lebenslust

Judith Bach feierte im Herbst 2018 mit ihrem ersten Solo-Chansonkabarett im Haberhaus Première. Die Schaffhauser Vorstellungen waren allesamt ausgebucht. Klar, dass Schauwerk gleich einen zweiten Spielblock mit ihr vereinbarte.

Sturmfrei für Claire! Zum ersten Mal allein auf der Bühne, hat die 'Kleene mit de kurze Beene' erstaunlich viel Platz. Sie singt und schnabuliert frei nach Berliner Schnauze, purzelt von Augenblick zu Augenblick, verliert den Faden, aber nie sich selbst. Sie fliegt ohne Flügel, dafür mit Mozart am Klavier. Landet flugs im Himmel bei ihrer kleinen weisen Großmutter, einem quirligen Frauenzimmer aus einer völlig anderen Zeit, die vor den Augen des Zuschauers so lebendig wird, dass man meint, sie sei für den Abend kurz auferstanden. Claires erstes Soloprogramm strotzt von selbstgeschriebenen Liedern, katastrophalen Tanzeinlagen und guten Fragen nach dem Sinn und Unsinn dieses Lebens.

Ein philosophisches Chansonkabarett. Überraschend, zart und frech.
Regie: Cornelia Montani

www.judithbach.net

Eintritt Fr. 30.– | 20.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb 30 Minuten vor Beginn
Dauer ca. 75 Min. | ohne Pause

donnerstag

12.03.2020, 20.00

St. Patrick’s Day mit Ross Couper & Tom Oakes - Celtic Carrousel Tours

St. Patrick’s Day mit Ross Couper & Tom Oakes

Celtic Carrousel Tours

Ross Couper an der Fiddle und Tom Oakes an der Gitarre und Flöte lassen gekonnt traditionelle schottische Folkmusik mit irischer Fiddle verschmelzen und stecken das Publikum mit ihrer explosiven Dynamik an – technische Versiertheit und Leidenschaft auf dem höchsten Niveau.

Das dynamische Fiddle-Spiel des auf den Shetland-Inseln geborenen Ross Couper bildet seit Jahren das Herzstück der erfolgreichen zeitgenössischen schottischen Folkformation Peatbog Faeries. Tom Oakes aus Devon ist ein mehrfach preisgekrönter Gitarrist, Flötist wie auch Komponist und Gründungsmitglied des genreübergreifenden Auvo Quartets. Momentan arbeitet er an einem „Tom Oakes Experiment“, das ihn selbst als Flötisten und Komponisten in Szene setzt. Devon im Süden Englands und die Shetland-Inseln im Norden liegen auf den britischen Inseln zwar so weit auseinander wie irgend möglich, die beiden virtuosen Musiker haben aber zu einer gemeinsamen Harmonie gefunden, ohne ihren eigenen Stil zu verlieren. Ihre musikalischen Reisen sind geprägt von unübertroffener Energie und Virtuosität neben Momenten von ergreifender Schönheit und zugleich einer Herzlichkeit und einem Humor, die immer wieder ein Lächeln in die Gesichter der Zuhörer zaubern.

Das Folk-Duo hat in den letzten Jahren unter anderem drei ausverkaufte Konzerte an den Celtic Connections gespielt, Tourneen duch Australien und den Norden Europas gemacht und ist in Kollaboration mit dem dänischem Popstar Lukas Graham sogar am grossen Tonder Festival aufgetreten. Ihr Debutalbum „Fiddle & Guitar“ erschien im Frühling 2017, ein weiteres Album ist bereits in Planung.

«Gleaming with musicianship. Exquisite» **** The Guardian
«Brooding and melancholic, fast and furious, delicate and reflective and much more besides» Bright Young Folk

www.rossandtom.com

www.facebook.com/rossandtom

Eintritt Fr. 30.– | 25.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb ab 19.15 Uhr



freitag

13.03.2020, 20.30

Theater Fleisch + Pappe: Unter Artgenossen - Figurentheater für Erwachsene

Theater Fleisch + Pappe: Unter Artgenossen

Figurentheater für Erwachsene

In Kathrin Bosshards Soloprogramm zieht eine Hyänendame in ein Mietshaus und lässt dort die Fassaden ihrer Mitbewohner bröckeln. Ein Kampf um Anerkennung, Geld und Macht entbrennt und nimmt seinen tragikomischen Lauf.

In scheinbarer Eintracht teilen sich Künstlerkatze Laetitia, Altpunker Hund Lutz, die verwitwete Kröte Berger und deren Pflegetochter Gänschen Milenka das Stadthaus von Hase Bernhard. Doch hinter der Fassade geht es tierisch ab: Als eine geheimnisvolle Hyänendame freundlichen Charakters und unklarer Herkunft die Beletage im zweiten Stock bezieht, löst sie mit ihrer befremdlich unbefangenen Art einen Wirbelwind an Ereignissen aus.
Das Innerste der Mieter kehrt sich nach aussen. Ein schräges Spiel um Reichtum, Macht, Anerkennung und Ruhm nimmt seinen tragikomischen Lauf, lässt Fassaden bröckeln und Mauern wanken. Jede Ähnlichkeit mit real existierenden Personen ist rein zufällig, aber unvermeidlich...
«Unter Artgenossen» mit fünf skurrilen, sehr menschlichen Puppen ist ein tragikomischer Krimi und eine coole Soap. Sitzen wir in einem hinterhältigen Drama à la Biedermann und die Brandstifter oder in einem Mafiakrimi mit Spielschulden und Schwarzgeld? Da ist von allem etwas drin... ein spannendes Stück mit psychologischem Scharfsinn.“

www.fleischundpappe.ch

Eintritt Fr. 30.– | 20.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb 20.00 Uhr
Dauer ca. 75 Min. | ohne Pause

samstag

14.03.2020, 20.30

Tobias Haug Quartett - Eigenkompositionen und Jazz-Standards

Tobias Haug Quartett

Eigenkompositionen und Jazz-Standards

Die junge Band um den Schaffhauser Saxophonisten Tobias Haug bewegt sich vorwiegend im traditionellen Bereich. Es ist die gemeinsame Liebe zum Hardbop, die die vier Musiker vereint.

Die Band um den Schaffhauser Saxophonisten Tobias Haug spielt seit Mai 2018 zusammen. Die jungen Musiker Felix Langemann (p), Luca Müller (d), Felix Ambach (b) und Tobias Haug (s) haben sich schon als Jugendliche für Jazz interessiert. Sie studieren heute alle Jazz in Nordrhein-Westfalen. Anfang 2018 wurden sie alle ins Bundes-Jazz-Orchesters (BuJazzO) aufgenommen, welches eine hervorragende Talentschmiede für zukünftige Jazz-Musiker ist. Das Repertoire des Tobias-Haug-Quartetts ist beeinflusst durch grosse Künstler wie Dexter Gordon, Cedar Walton oder Art Blakey, die in den 60-er Jahren mit dem Hard-Bop, einer Weiterentwicklung des Bebop, neue Impulse setzen konnten. Das Quartett spielt vorwiegend Eigenkompositionen. Aber selbstverständlich fehlen in ihrem Repertoire auch Jazz-Standards nicht.

Tobias Haug – as | | Felix Langemann – p | Luca Müller – b | Felix Ambach – dr

www.tobias-haug.com

Eintritt Fr. 25.– | 20.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb ab 19.30 Uhr



dienstag

17.03.2020, 20.00

Jamsession - organisiert von Joscha Schraff
Jamsession - organisiert von Joscha Schraff

Jamsession

organisiert von Joscha Schraff

Rund ein Dutzend lokaler Musikerinnen und Musiker spielen gemeinsam auf!
Mitjammen - zuhören - begegnen - geniessen - trinken

Ein Familientreffen des Schaffhauser Jazz. Da ist nichts abgemacht und doch alles klar. Ob Jazzstandards, Brasil, Funk, es wird gejammed, spontan musiziert, jeder Vollgas und alle für alle.

Vorher, um 19 Uhr, findet für die Mitglieder des Vereins Haberhaus Bühne die Generalversammlung statt. Danach freuen wir uns auf die Jamsession - dazu sind alle herzlich willkommen!

Flyer

Freier Eintritt, Kollekte
Türöffnung | Barbetrieb 19.45 Uhr

Veranstalter: Haberhaus Bühne ohne Reservation

freitag

20.03.2020, 20.00

Zweifel - eine Parabel - von Patrick Shanley

Zweifel - eine Parabel

von Patrick Shanley

Ein intelligentes und provokantes Stück über den Umgang mit Verdacht, Schuld und (Vor-)verurteilung.

Schwester ALOYSIUS leitet despotisch eine kirchliche Schule. Getrieben von diffusen Zweifeln an dessen moralischer Integrität ordnet Aloysius eine Überwachung des weltoffenen Lehrers Vater FLYNN an. Sehr bald steht die Behauptung im Raum, er habe sich an einer seiner Schutzbefohlenen vergriffen. Obwohl er diese Unterstellung durchaus glaubwürdig zu entkräften sucht, verbeisst sich Aloysius in einen Feldzug, der befürchten lässt, dass es am Ende nur Opfer geben wird.

Regie | Technik: Christian Kraut
Regieassstenz: Martina Monti
Schauspiel: Karen Ochsner, Richard Rabelbauer, Leyla Siegen, Christina Surber
Bühnenbild | Grafik: Nicolas Wittig

www.theater-purpurrot.ch

Eintritt Fr. 35.– | 25.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb 19.30 Uhr

samstag

21.03.2020, 20.30

Black Market - Jazz  |  Rock  |  Funk

Black Market

Jazz | Rock | Funk

Black Market spielen Kompositionen von Weather Report, Return to Forever, Billy Cobham, Steps Ahead, Passport, Marcus Miller, Crusaders und vielen mehr - neu interpretiert in eigenen Versionen.

Im Jahre 1969 erfand Miles Davis mit dem wegweisenden Album „Bitches Brew“ den Jazz neu und vermischte ihn mit Einflüssen aus Rock, Blues und Funk. Somit war der Jazz-Rock geboren und begann seinen Siegeszug aus verrauchten Musikclubs hinaus auf die grossen Bühnen der Welt. Bekannte stilbildende Bands und Musiker wie Weather Report, Return to Forever, Billy Cobham, Steps Ahead, Passport, Marcus Miller, Crusaders und viele mehr, formten diese Musik ständig in neue Richtungen, welche unter dem Begriff „Fusion“ ihren festen Platz in der Musikgeschichte fand. Black Market spielen Kompositionen dieser Künstler und interpretieren sie neu in eigenen Versionen.

mit Tilo Weick, Guitar | Roland Güntert, Bass | Klaus Lang, Keys | Silvio Marugg, Sax | Kai Winter, Drums

Türöffnung | Bar: ab 19.30 Uhr
Eintritt: 25.- | 15.- (mit Legi)

Veranstalter: Blackmarket Reservieren

sonntag

22.03.2020, 19.30

Soultraces & friends - acoustic pop

Soultraces & friends

acoustic pop

Soultraces interpretieren bekannte - aber auch weniger bekannte - Musikperlen der Popgeschichte... auf den „Seelenspuren“ der Songs, akustisch. Mit Marianne Lehmann voc | Chasper Wanner guit, voc | Jean-Pierre Dix, b | Matthias Füchsle,perc


www.soultraces.ch

Eintritt Fr. 18.– | 12.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb ab 18.30 Uhr


Veranstalter: Soultraces Reservieren

donnerstag

26.03.2020, 20.30

HELY - Lucca Fries, Piano & Jonas Ruther, Drums

HELY

Lucca Fries, Piano & Jonas Ruther, Drums

Die rhythmische Ekstase afrikanischer Trommelmusik trifft auf die dunkle Harmonik von Claude Debussy - Die zornige Energie von Rage Against the Machine auf den Ambient-Minimalismus von William Basinski.

Das junge Duo aus Zürich entwickelt eine raffinierte Interaktion, die vom tiefen Verständnis der beiden Musiker füreinander lebt. Die intuitive Nähe zeigt sich in der engen Verzahnung der Instrumente und einem charakteristischen, facettenreichen Hely-Sound. Er umfasst infizierende rhythmische Flüsse und euphorische Improvisation, Anklänge von Minimalismus und sich zuspitzende Stakkati, kraftvolle Dynamik und tranceartige Atmosphäre. Die Energie zieht den Hörer unwillkürlich in ihren Bann.

Die entrückende Musik von Hely wird geprägt durch den Dialog und die Interaktion zwischen den beiden Musikern Lucca Fries (piano) und Jonas Ruther (drums). Die rhythmische Ekstase afrikanischer Trommelmusik trifft dabei auf die dunkle Harmonik von Claude Debussy. Die zornige Energie von Rage Against the Machine auf den Ambient-Minimalismus von William Basinski. Die melodische Verspieltheit Ornette Colemans auf die Melancholie von Radiohead. Hely spielen sich an ihren Konzerten mit treibenden Rhythmen und berauschenden Klängen in Ekstase und reissen dabei ihre Zuhörer mit.

Lucca Fries p | Jonas Ruther dr

www.hely.ch

Eintritt Fr. 25.– | 20.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb ab 19.30 Uhr

samstag

28.03.2020, 19.30

Tango Fulgor & Go Tango - anschliessend Milonga mit DJ Karola Lüthi

Tango Fulgor & Go Tango

anschliessend Milonga mit DJ Karola Lüthi

Tango Fulgor (Ruth Wolfensberger, Michele Ghisletta) und Go Tango (Claudia Walser, Mario Bold) verschmelzen Musik, Gesang, Tanz und Theater zu einem farbenfrohen Kaleidoskop.

Die Musik von Tango Fulgor widerspiegelt verschiedene Stilepochen in eigenen Arrangements.

Mit ihren Tanzeinlagen setzen Go Tango visuelle Akzente und mit Pantomime und szenischen Darstellungen erwecken sie Tango-Kurzgeschichten erfrischend zum Leben.

Ruth Wolfensberger: Piano, Arrangements | Michele Ghisletta: Violine, Gesang, Texte und Lesung | Claudia Walser: Tanz, Theater | Mario Bold: Tanz, Theater

19.30 bis 20.45 Musik-Tanz-Theater Produktion
ab 21 bis ca. 24 Uhr Milonga mit DJ Karola Lüthi

www.tango-schaffhausen.ch

Eintritt Fr. 25.– | nur Milonga 5.–
Türöffnung | Barbetrieb ab 19.00 Uhr

sonntag

29.03.2020, 14.00

Theater Gustavs Schwestern: Konrad - Das Kind aus der Konservenbüchse | ab 5 Jahren

Theater Gustavs Schwestern: Konrad

Das Kind aus der Konservenbüchse | ab 5 Jahren

nach dem Buch von Christine Nöstlinger
Ein seltsames Paket stellt das Leben der chaotischen Frau Bartolotti komplett auf den Kopf. Im Paket ist eine Büchse, darin ein Kind: der siebenjährige Konrad.

Ein perfekter Junge aus der Fabrik, pflegelicht und blitzgescheit. Frau Bartololti kann sich nicht erinnern, ein Kind bestellt zu haben. Aber da er nun einmal da ist, behält sie ihn. Ihr Freund, der Apotheker-Egon, ist vom Familienzuwachs begeistert. Die Kinder in der Schule können Konrad aber nicht ausstehen. Mit Ausnahme von Kitti: Sie findet ihn toll und wird seine beste Freundin.
Doch plötzlich stehen die Männer von der Fabrik vor Frau BartolottisHaustür: Sie wollen ihre Lieferung, die an die falsche Adresse geschickt wurde, zurück. Jetzt gibt es nur noch eins: Aus dem Musterknaben muss ein Rotzlöffel werden!

Spiel: Sibylle Grüter und Jacqueline Surer


www.gustavsschwestern.ch

Eintritt 15.– für alle
Türöffnung 15 Minuten vor Beginn
Dauer ca. 50 Min. | ohne Pause

freitag

03.04.2020, 19.00

Glück - Lesung von Dragica Rajčić Holzner

Glück

Lesung von Dragica Rajčić Holzner

Die kroatische Autorin Dragica Rajčić Holzner liest bei der diesjährigen Erzählzeit ohne Grenzen aus ihrem Roman „Glück“, in dem sie virtuos Sprachnormen und Erzählkonventionen aufbricht.

Ana Jagoda ist das Ich der Stimmen aus dem Heimatdorf Glück. Sie versucht erzählend ihre Geschichte zu finden und zu bewältigen – es ist eine Geschichte von Misshandlungen und Missbräuchen von Frauen durch ihre Väter und Ehemänner, die weitergeben, was sie selbst einst unter der Fuchtel ihrer Väter erdulden mussten. Die poetische Welt von Dragica Rajčić Holzner bricht virtuos Sprachnormen und Erzählkonventionen auf: Wörter nehmen ungewohnte Formen an, Sätze geraten in Schieflage – so «fehlt» etwa ein Kind ins Wasser – und Geschichten migrieren und werden laufend revidiert.

Dragica Rajčić Holzner, geboren 1959 im kroatischen Split, lebt als Autorin und Dozentin für literarisches Schreiben in Zürich und Innsbruck. Sie schreibt Gedichte, Kurzprosa, Erzählungen und Theaterstücke. Sie wurde unter anderem mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis und dem Lyrikpreis Meran ausgezeichnet.

Dragica Rajčić Holzer: Glück. Roman. Der gesunde Menschenversand 2019

www.dragicarajcic.ch

Bild: Ayse Yavas

Freier Eintritt
Türöffnung und Barbetrieb ab 18.30 Uhr

Veranstalter: Erzählzeit ohne Grenzen ohne Reservation

donnerstag

30.04.2020, 20.30

Troja - How about life... on mars?

Troja

How about life... on mars?

«Mit wenigen Anschlägen versetzt Peter Zihlmann sein Publikum in einen verschatteten Zauberwald, in dem die unglaublichsten Dinge wahr werden können.» — Der Bund

Die Band TROJA wurde vom Pianisten Peter Zihlmann 2003 ins Leben gerufen. Von allem Anfang an war es dem Trio wichtig, einen eigenen Bandsound zu entwickeln und möglichst viele Facetten der drei „traditionellen“ Instrumente Piano, Bass und Schlagzeug zum Klingen zu bringen. Die Musik, welche ausschliesslich aus eigener Feder stammt, zeugt daher auch von enormer Vielfalt. Da wechseln sich funkige High-Energy Passagen und fast kammermusikalische, folkige Sequenzen ab, mal ist die Musik luftig schwebend, dann wieder dicht und erdig. Durch ihren breiten musikalischen Background verstehen es die drei Musiker dabei gekonnt, das Ganze zu einem homogenen Gesamtbild zu verschmelzen. Das Resultat ist spannende, frische und zeitgemässe Triomusik. Einen zentralen Aspekt ihres Schaffens bildet dabei das musikalische „Storytelling“. Ihre Musik soll Geschichten erzählen und die Zuhörer in imaginäre Welten zu entführen, ihnen also möglichst Kopfkino im besten Sinne bieten.

mit Peter Zihlmann p | Patrick Sommer b | Andreas Wettstein dr

«Nach einer ersten Eruption ging das ganze Trio in eine freie Improvisation über und von Minute zu Minute stieg das Staunen über soviel musikalischen Erfindergeist und Kunsthandwerk. Die Organisation der Leusdener Jazzkonzerte mit der Einladung dieses Trojanischen Pferdes ein goldenes Händchen bewiesen.» — Leusdener Krant

www.peterzihlmann.ch/troja

Eintritt Fr. 25.– | 20.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb ab 19.30 Uhr

donnerstag

14.05.2020, 20.00

Irish Folk mit The Friel Sisters - Celtic Carrousel Tours

Irish Folk mit The Friel Sisters

Celtic Carrousel Tours

Die drei Friel Sisters, Anna, Sheila und Clare sind in Glasgow aufgewachsen, aber fest in der Gaeltacht von Donegal verwurzelt

The Friel Sisters pflegen die Gesangs- und Instrumentaltradition in der Art, wie sie vor dem Revival üblich war, als man im kleinen Kreis in der Küche oder im Pub aufspielte. Die drei Schwestern beherrschen die subtile Ornamentierung und Variation, die von Nicht–Iren so schwer zu meistern sind. Die Zwillinge Anna und Sheila spielen beide Holzquerflöte, Sheila dazu noch Uillean Pipes. Ihre jüngere Schwester Clare übernimmt die Fiddle oder auch mal Mundharmonika. Selbstverständlich, dass alle die Tin Whistle beherrschen. Natürlich macht sich die familiäre Verbundenheit auch im engen Zusammenspiel bemerkbar. Seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums sind sie in verschiedenen Venues und an Festivals in Europa, Amerika und Asien aufgetreten. Als Gäste teilten sie die Bühne auch mit Künstlern wie Altan, The Chieftains, Lúnasa, Sharon Shannon, The Máirtín O’Connor Trio, Cherish the Ladies, Solas und Fidil. Vor einem Jahr spielten die Schwestern beim Festival Interceltique de Lorient und gewannen die renommierte Trophée Loïc Raison.

www.frielmusic.com

www.facebook.com/frielsisters

Eintritt Fr. 30.– | 25.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb ab 19.15 Uhr